Zähne als Herde

Zähne als Herde

Die häufigsten Herde, nämlich 80 %, sind im Kopfbereich zu finden. Neben den Zähnen sind es vor allem die Nebenhöhlen und die Mandeln welche als Herde wirken können.

Welche Erkrankungen können durch Herde ausgelöst werden?

  1. Herde können über die Zuordnungsmeridiane alle Organe stören.
  2. Die häufigsten Erkrankungen die durch Herde ausgelöst werden können, sind rheumatische Erkrankungen, Gelenksbeschwerden, Kopfschmerz-Migräne, Trigeminus-Neuralgie.
  3. Weitere Herderkrankungen sind: Chronische Prostatabeschwerden, Blasenbeschwerden, Magen-Darm Beschwerden und Neuralgien.

Diagnose eines Herdes

  1. Schulmedizinische Methode: Das Röntgenbild zeigt oft um die Wurzelspitzen eines Zahnes eine Aufhellung. Das deutet darauf hin, daß sich ein Krankheitsprozeß dort abspielt, der als Herd wirken kann.
  2. Die Alternativmethode der (Applied Kinesiology): Mit Hilfe der Applied Kinesiology kann man Testen, ob ein Zahn als Herd wirkt. Wenn nämlich bei der Berührung eines Zahnes der Testmuskel schwach wird, kann man mit großer Wahrscheinlichkeit ausgehen, daß der Zahn “krank” ist. Ein kranker Zahn wirkt sehr oft als Herd. Desweiteren kann man mit der Applied Kinesiology feststellen, ob ein Zahn oder eine entzündete Kieferhöhle die Ursache für eine Herderkrankung ist.
    Besonders mit der Applied Kinesiology ist es sehr gut möglich, zu diagnostizieren, ob ein beherdeter Zahn mit Gelenksbeschwerden zusammen hängt. Wenn die Schwächung des Testmuskels beim Berühren des Gelenkes durch die Berührung des Zahnes aufgehoben wird, ist im Sinne der Applied Kinesiology nachgewiesen, daß der Zahn mit den Gelenksproblemen zusammen hängt.

Sehr oft sind neben den Zähnen auch zahnlose Kieferabschnitte, in denen sich einmal beherdete Zähne befunden haben, für die Herdwirkung verantwortlich. Nämlich dann, wenn die Herde nach dem Ziehen des Zahnes nicht ausgeheilt sind und weiter als Herd wirken.

Welche Zähne wirken als Herde?

  1. Zähne ohne Wurzelbehandlung mit Entzündung an der Wurzelspitze
  2. Zähne mit nicht erfolgreicher Wurzelbehandlung
  3. Teilweise abgestorbene Zähne
  4. Verlagerte Zähne
  5. Zähne mit Zahnfleischtaschen
  6. Zähne mit Zysten
  7. Knochenzysten
  8. Nicht durchgebrochene Zähne (Weisheitszähne)
  9. Zähne mit Amalgamfüllungen

Behandlung – (Herdsanierung)

Die einfache Extraktion eines Zahnes ist für die Herdsanierung leider oft zu wenig! Um einen Herd zu sanieren, kann man mit homöopathischen Präparaten und mit Neuraltherapie den Körper unterstützen, damit der Herd ausheilt. Manchmal gelingt es mit einer guten Wurzelbehandlung, den Herd auszuheilen. Muß ein Zahn gezogen werden, so kann es notwendig sein, daß man die Knochenhöhle zusätzlich ausfräst, damit der entzündete Knochen entfernt wird.

Neuraltherapie

In der Neuraltherapie wird mit Hilfe eines Lokalanestetikums, das an eine bestimmte Stelle injiziert wird, eine Wirkung auf den ganzen Körper erzielt. Damit kann man Herdwirkungen von Zähnen aufheben, Muskelverspannungen lösen, Migräne, Kopfschmerzen, Trigeminus-Neuralgien oder Gelenksbeschwerden behandeln.

Darmerkrankungen

Darmerkrankungen – Zahnfleischerkrankungen

Der Darm ist das Organ, durch das die Nährstoffe in den Körper aufgenommen werden. Wenn der Darm nicht richtig funktioniert, ist der Körper nicht gesund, weil er mit wichtigen Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen ungenügend versorgt wird. Im Mund sieht man dann oft Zahnfleischerkrankungen, wie Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang, Zungenbeläge und in Folge kommt es dann zu Mundgeruch.

Die häufigsten Ursachen für Darmfunktionsstörungen sind:

  1. Pilzbefall des Darmes nach längerer Antibiotika Verabreichung.
  2. Parasitenbefall ist häufiger als allgemein angenommen.
  3. Nahrungsmittelunverträglichkeiten:
    Milch und Milchprodukte werden sehr oft schlecht vertragen. Es bilden sich unterschwellige Funktionsstörungen des Darmes aus, die dann zu Zahnfleischerkrankungen führen können.
  4. Schwermetallbelastung des Darmes.

All diese Ursachen kann man mit Hilfe der (Applied Kinesiology) sehr gut testen. Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen sehr häufig zu Neurodermitis, anderen allergischen Erkrankungen und Haarausfall. Mit der (Applied Kinesiology) lassen sich gut die Nahrungsmittel heraus testen, die man meiden sollte, bzw. die Vitamine und Spurenelemente testen, die fehlen und zugeführt werden sollten.

Applied Kinesiology

Applied Kinesiology – die ganzheitliche, naturkundliche Diagnosemethode

Applied Kinesiology – die ganzheitlich naturkundliche Diagnosemethode Applied Kinesiology ist ein System zur Diagnose von Körperfehlfunktionen, die von dem amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart gefunden wurde.

Die Geschichte der Applied Kinesiology

Vor ca. 30 Jahren fand der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart durch Zufall heraus, dass die Stärke eines Muskels sich sofort ändert, wenn therapeutisch relevante Punkte am Körper des Patienten behandelt oder auch nur berührt werden. Prinzipiell fand Goodheartheraus, dass man mit dem Muskeltest eine funktionelle, diagnostische Aussage darüber machen kann, wie der Körper des Patienten sowohl auf möglicherweise positive Dinge (Zellmittel, Medikamente, manuelle Behandlung, Akkupunktur), aber auch negative Belastungen (Allergene, unverträgliche und toxische Substanzen, negative Emotionen, Fehlhaltung, Kiefergelenksstörungen) reagiert.

Wie läuft die AK-Untersuchung ab?

In der AK-Untersuchung werden zuerst mehrere Muskeln des Patienten getestet, um sich einen Überblick über den Zustand des Patienten zu schaffen. Danach setzt man einen Probereiz und beobachtet, wie der Patient , d.h. wie ein Muskel oder mehrere Muskel darauf reagieren. Dieser Probereiz wird auch Challenge genannt.

Mit der Challenge bietet die AK eine neue, einzigartige Diagnosemethode. Damit kann man feststellen, wie Störungen innerhalb des Organismus untereinander funktionell zusammenhängen und welche Regelkreise sich im Körper gegenseitig beeinflussen. Während des Tests hat sowohl der Therapeut, als auch der Patient , das Gefühl, wie der Organismus reagiert. Damit ist für den Patienten selbst ersichtlich, welche Form von Diagnosereiz ihn stärkt oder schwächt.

Auf diese Art und Weise lassen sich Organstörungen diagnostizieren, bzw. Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln herausfinden oder Medikamente testen, ob sie für den Körper gut sind.

Die AK ist nicht in strengem Gegensatz zu bewährten, eingeführten, schulmedizinischen Diagnosemethoden zu sehen. Das heisst, Labortest, EKG, Röntgenbilder sind genauso für eine umfassende Diagnose notwendig, wie die Untersuchung mit Hilfe der Applied Kinesiology.

Voraussetzung für die richtige Durchführung der Diagnosemethode Applied Kinesiology ist die korrekte Anwendung des Muskeltests. Das alleinige Herunterdrücken eines ausgestreckten Armes hat nichts mit Applied Kinesiology zu tun. In Applied Kinesiology werden verschiedene Muskelgruppen getestet, um so Organstörungen herauszufinden. Um dies durchführen zu können, müssen die AK-Therapeuten eine lange Ausbildung absolvieren. Diese Ausbildung wird nach den Richtlinien der IMAK durchgeführt.

Die IMAK (International Medical Society for Applied Kinesiology)

Sie ist eine Organisation von Therapeuten, die die Ausbildung festlegt und Prüfungen für das AK-Diplom abnimmt. Sie ist auch für die Erhaltung und Weiterentwicklung der AK zuständig. Die IMAK hat eine eigene Homepage (»Link zur IMAK).

Metallfreie Restaurationen

Metallfreie Restauration

In der letzten Zeit wird von den Patienten immer öfter der Wunsch nach metallfreien Restaurationen geäußert. Das hat gute Gründe:

  • Amalgam ist giftig und “OUT”.
  • Goldinlays werden von ästhetisch anspruchsvollen Patienten nicht mehr gewünscht.
  • Verblendmetallkeramische Kronen und Brücken sondern in geringem Maße Metallionen ab und werden so von allergischen oder sensiblen Patienten nicht mehr vertragen.
  • Verblendmetallische Kronen und Brücken bilden in gewissen Sinne elektrische Felder aus. Das wird von sensiblen Patienten sehr oft nicht vertragen.

Somit sind Kunststoff- und Keramikrestaurationen, die mit Kunststoff einzementiert werden, eine brauchbare Alternative zu den metallgetragenen Restaurationen.

Nachteile

Wenn man keramische Restaurationen einzementieren will, sollte man Kunststoffkleber verwenden. Diese Kunststoffkleber werden jedoch von manchen Patienten nicht vertragen. Bevor man solche Materialien verwendet, kann man sie mit Hilfe der Applied Kinesiology austesten. Folgende metallfreie Restaurationen stehen zur Verfügung:

  1. Composit – Kunststofffüllungen:Moderne Kunststoffmaterialien haben heutzutage ein großes Einsatzgebiet.
    • Füllungen: Mit den Kunststoffmaterialien kann man je nach Größe des Defektes dauerhafte und kosmetisch anspruchsvolle Füllungen sowohl im Seitenzahnbereich als auch im Frontzahnbereich durchführen.
    • Kunststoffinlays
    • Kosmetische Verblendungen von Frontzähnen
    • Kunststoffkronen: Kunststoffkronen können als Dauerprofessorium die Zeit, bis eine definitive Versorgung durchgeführt werden kann, überbrücken.
    • Kunststoffbrücken: Kunststoffbrücken dienen oft als Dauerprofessorium zur prothetischen Versorgung des Gebisses, bis eine definitive Versorgung durchgeführt werden kann.
  2. Keramikkronen und Brücken: Mit dem neuen Material Zirkonium steht ein neues revolutionäres System zur Verfügung, mit dem dauerhafte Keramikkronen und Brücken angefertigt werden können. Das Material ist so fest und elastisch, dass auch große Brücken mit dem notwendigen ästhetischen Ergebnis möglich sind. Dadurch kann bei ausgedehnten prothetischen Restaurationen vollkommen auf Metall verzichtet werden.
  3. Metallfreie Teilprothesen: Durch neue stabile Kunststoffe ist es möglich, vollkommen metallfreie Teilprothesen herzustellen. Sowohl Prothesenbasis als auch “Klammern” können aus einem neuwertigen festen und hochelastischen Kunststoff hergestellt werden. Damit ist es möglich, allergischen und sensiblen Patienten eine vollkommen metallfreie prothetische Restauration zu ermöglichen.

Das Cerecsystem

Das Cerecsystem

Das Cerecsystem ist ein Computersystem, das an eine Schleifmaschine angeschlossen ist. Mit diesem System können aus industriell vorgefertigten Keramikblöcken Inlays, Teilkronen und Kronen gefräst werden.

Das Cerecsystem

Vorteile

  • Metallfreie Restaurationen aus Keramik.
  • Sehr substanzschonendes Verfahren. Nur kariöse Zahnteile müssen entfernt werden.
  • Ästhetisch sehr ansprechend: Die Restaurationen können individuell angepasst werden.
  • Bei Einzelrestaurationen erfolgt die Versorgung in einer Sitzung.
  • Sehr Kostengünstig

Nachteile

Cerecinlays und Kronen müssen mit einem Kunststoff eingesetzt werden.Eine Verträglichkeitsprüfung mit Applied Kinesiology ist erforderlich!

  • Nur Einzelzähne in einem störungsfreien Kausystem können ersetzt werden.
  • Bei sehr tiefen Defekten kann das System nicht eingesetzt werden.
  • Bei abgestorbenen Zähnen sollte das System nicht eingesetzt werden.

Das Cerecsystem ist ein modernes und kostengünstiges System zur vollkommen metallfreien Restauration des Gebisses.

Laser

Laser

Laser werden seit vielen Jahren in der Zahnmedizin erfolgreich angewandt. Mit dem Laser kann man heutzutage Zahnhartsubstanz abtragen= Bohren, chirurgische Eingriffe und Wurzelbehandlungen durchführen, Zähne bleichen und Knochen bearbeiten. Den Laser den wir in der Ordination verwenden ist ein sogenannter Softlaser der sich von den Akupunkturlasern ableitet.

Biologische Wirkungen des Lasers

Die biologischen Wirkungen des Softlasers sind vielfältig und beruhen darauf, daß die biologische Aktivität des Gewebes angeregt wird.

Anwendungsmöglichkeiten des Lasers

  1. Wundheilung: Durch das Laserlicht wird die Wundheilung gefördert. Das macht man sich nach Extraktionen, nach Zahnfleischoperationen oder nach Implantationen zu Nutze.
  2. Laserakupunktur: Die Punkte, die man bei der Akupunktur mit der Nadel ansticht kann man auch mit Laserlicht aktivieren.
  3. Anregung des Energieflusses in den Akupunkturmeridianen: Durch das Laserlicht können Akupunkturmeridiane aktiviert werden und so der Energiefluß gesteigert werden. Das hilft sehr oft bei Wundheilungsstörungen.
  4. Anregung des Lymphabflusses: Durch Aktivierung der Akupunkturmeridiane kann der Lymphabfluss gesteigert werden und so die Wundheilung gefördert werden.

Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin

In der Orthomolekularen Medizin werden natürliche Substanzen (Moleküle) verwendet die natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommen. Der menschliche Organismus ist darauf angewiesen , daß diese Substanzen in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis zueinander ihm zugeführt werden. Diese sogenannten orthomolekularen Substanzen sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren. Die Substanzen müssen dem Menschen von außen zugeführt werden, da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.

Der Dreifache Nobelpreisträger Linus Boling definierte die orthomolekulare Medizin wie folgt:

Die orthomolekulare Medizin ist eine neue biologische Methode den Körper mit Mikronährstoffen zu heilen und zu regenerieren ohne ihn zusätzlich mit Ausscheidungsaufgaben zu belasten.

Die orhtomolekulare Medizin setzt keine Arzneimittel ein, weil sich die Symptome in einer Erkrankung beseitigen, sondern Mittel, welche an der Ursache einer Erkrankung bzw. eine Mangelerscheinung und den Vorstufen ansetzen. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wirken auf Stoffwechsel, Nervensystem sowie Energieaufnahme und Energieverwertung ein und tragen somit zur Besserung von Gesundheit, Organfunktion und stabilem Immunsystem bei.

In der Zahnmedizin gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten der orthomolekularen Medizin.Besonders bei der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen ist es wichtig das man orthomolekulare Substanzen durchführt. Dabei wird mit Hilfe der Applied Kinesiology getestet welche Substanzen man verwenden sollte. Auch bei Herderkrankungen sind orthomolekulare Substanzen notwendig damit der Herd ausheilt.

Zahnärztliche Materialien

Zahnärztliche Materialien

Immer mehr Patienten entwickeln eine gesteigert Sensibilität gegenüber Materialien, die von den Zahnärzten in ihren Mund eingebracht werden. Besonders wegen der aus technischen Gründen oft erforderlichen Kombination unterschiedlicher körperfremder Stoffe (Metalle, Kunststoffe, Keramiken) können sich Komplikationen ergeben, deren Wirkung auf den Organismus nicht sofort erkennbar ist.

Welche Symptome können materiale Unverträglichkeiten auslösen?

  1. Chronische Müdigkeit
  2. Brennen im Mund
  3. Schleimhautveränderungen
  4. Schlechter Geschmack
  5. Verstärkung von Zahnfleischerkrankungen
  6. Allgemeine Allergiesymptomatik

Wie kann man die Verträglichkeit von zahnärztlichen Materialien testen?

Eine neue Schulmedizinische Methode ist der sogenannte Lymphozyten-Transformationstest. Mit Hilfe der weißen Blutkörperchen, der Lymphozyten kann man im Labor an Hand einer Blutabnahme feststellen, ob verschiedene zahnärztliche Materialien vertragen werden. Mann kann so verschiedene Legierungen die in der Zahnmedizin austesten oder auch einzelne Metalle z.B. Gold, Silber, Platin, Kupfer, Zink oder man kann das Material von Implantaten z.B. Titan austesten. Die Tests der biologischen Zahnmedizin ist die Applied Kinesiology. Die Applied Kinesiology hat im Laufe der Jahre für den Zahnbereich eine relativ exakte Methode festgelegt, wie man zahnärztliche Materialien sei es diverse Legierungen oder Wurzelfüllmaterialien oder Kunststoffmaterialien die im Mund verwendet werden testen kann.

Sowohl die Methode des Lymphozyten-Transformationstests als auch die Applied Kinesiology kann nur feststellen welche Materialien man jetzt verträgt. Keine dieser beiden oder irgend eine andere Testmethode kann feststellen ob man die Materialien die man zwar jetzt verträgt und in den Mund eingebracht werden auch noch in ein, zwei oder drei Jahren verträgt. Diese Materialtests sind daher immer mit einem Unsicherheitsfaktor verbunden. Trotzdem ist es wichtig daß bei besonders sensiblen Patienten bzw. Allergikern feststellt ob diese Materialien die man jetzt in den Mund einbringt auch vertragen werden.